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Horst-Schmidt-KlinikenHelios will 391 Stellen streichen

So sollen die Horst-Schmidt-Kliniken rentabel werden: Helios will 391 Stellen streichen und 250 Millionen Euro investieren.

Die Stellen sollen innerhalb von zwei Jahren abgebaut werden, erklärte HSK-Geschäftsführer Lutz Hammerschlag. Tatsächlich dürften wegen Teilzeitbeschäftigungen mehr Beschäftigte betroffen sein. Allein 53 Ärztestellen sollen wegfallen, außerdem 92 Stellen im Pflegedienst, berichtet der "Hessische Rundfunkt". Einschnitte beim Leistungsspektrum des Maximalversorgers HSK seien ausdrücklich nicht geplant.

25 Millionen Minus
Die Horst-Schmidt-Kliniken haben allein 2013 rund 13 Millionen Euro Schulden gemacht. Damals gehörten sie noch zu den Rhön Kliniken. Deren Anteil übernahm im Juni der private Klinikbetreiber Helios. Das für dieses Jahr erwartete operative Minus der HSK liege bei 25 Millionen Euro, erklärte Heilios-Regionalgeschäftsführerin Corinna Glenz (42) der "Frankfurter Rundschau".

HSK-Komplettneubau geplant
Neben den HSK besitzt Helios noch zwei weitere Kliniken in Wiesbaden. 250 Millionen Euro will der Konzern in die drei Standorte investieren. Das meiste Geld fließt in einen kompletten Neubau der Horst-Schmidt-Kliniken. Schon im kommenden Jahr sollen die Bautätigkeiten beginnen, bis 2020 soll das neue Haus in direkter Nachbarschaft der bisherigen Klinik die Pforten öffnen.

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