Georg Thieme Verlag KG
kma Online

BBT-GruppeHohenloher Krankenhaus stellt Bauantrag für Neubau

Der Bauantrag für den Neubau des Hohenloher Krankenhauses wurde am 25. März 2021 offiziell an Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler übergeben. Für die Prüfung sind etwa sechs Monate angesetzt.

Bauantrag Hohenloher Krankenhaus
Hohenloher Krankenhaus

Am 25.3.2021 wurde der Antrag für den Neubau des Hohenloher Krankenhauses offiziell eingereicht.

Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zum geplanten Neubau des Hohenloher Krankenhauses in Öhringen: Am 25. März 2021 wurde offiziell der Bauantrag bei der Stadt eingereicht. Mit dem Millionenprojekt will die BBT-Gruppe die stationäre medizinische Versorgung der Menschen im Hohenlohekreis auch in Zukunft sichern.

Gesetzlicher Auftakt für den Neubau

Der Bauantrag, bestehend aus drei vollgepackten Kisten mit mehr als 30 Aktenordnern, wurde am 25.3.2021 offiziell von BBT-Regionalleiter Marc Reggentin und der Kaufmännischen Direktorin des Hohenloher Krankenhaus Melanie Junge an Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler übergeben. Für die Prüfung des Antrags sind etwa sechs Monate angesetzt.

Die Pläne für den Neubau des Hohenloher Krankenhauses wurden im vergangenen Jahr in intensiven Nutzergesprächen mit Ärzten, Pflegenden und allen beteiligten Bereichen weiter konkretisiert und überarbeitet. Nach der Zustimmung des Aufsichtsrats der BBT-Gruppe sowie der Gesellschafterversammlung der Hohenloher Krankenhaus gGmbH konnten die Pläne bereits im Januar und Februar 2021 im Rathaus in Öhringen eingesehen werden und wurden auch beim virtuellen Neujahrsempfang der Stadt Öhringen öffentlich vorgestellt.

„In der Gemeinderatssitzung diese Woche haben wir mit dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Gesundheitscampus bereits den gesetzlichen Auftakt für den Neubau gegeben. Wir als Stadt Öhringen unterstützen das Projekt vollumfänglich und ziehen mit allen Beteiligten an einem Strang. Gerade jetzt in Zeiten der Pandemie haben wir gesehen, wie wichtig Investitionen im Gesundheitsbereich sind“, so Öhringens Oberbürgermeister.

Die Gebäude- und Kostenplanung steht

Das Gebäude wird aus einem rechteckigen Kubus bestehen, der sich um zwei Lichthöfe im Inneren gruppiert und so Tageslicht in allen Patientenzimmern sowie in den Therapie- und Aufenthaltsräumen ermöglicht. Es erstreckt sich über insgesamt vier Stockwerke sowie ein Kellergeschoss für Funktionsräume und Technik.

Geplant ist ein 205-Bettenhaus, das mit seinem medizinischen Behandlungsspektrum die Grund- und Regelversorgung in den Fachbereichen der Chirurgie und Inneren Medizin sichert und darüber hinaus mit zusätzlichen spezialisierten Versorgungsangeboten ein breites medizinisches Leistungsprofil abdeckt. Dazu gehören etwa die Geburtshilfe, die Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen u.a. im modernen Herzkatheterlabor, die Behandlung von Schlaganfallpatienten in der zertifizierten Stroke Unit, die moderne Endoprothetik sowie die hohe diagnostische und therapeutische Kompetenz bei Magen- und Darmerkrankungen und natürlich die rasche Notfallversorgung in einem interdisziplinären Notfallzentrum.

Insgesamt bleibe es bei dem geplanten Krankenhausneubau bei dem ursprünglich vorgegeben Kostenrahmen, so Reggentin. „Um dies sicherzustellen und unabsehbare Kostensteigerungen zu vermeiden, haben wir die Firma Vamed als Partner sowohl für die Planung als auch für die Umsetzung des Projekts ins Boot geholt.“ Als international renommierter Spezialist für den Neubau von Kliniken ist Vamed u.a. für die Charité in Berlin, die Uniklinik Köln und die Unikliniken Schleswig-Holstein tätig.

Bitte loggen Sie sich ein, um einen neuen Kommentar zu verfassen oder einen bestehenden Kommentar zu melden.

Jetzt einloggen

  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!