Das berichtet die "Frankfurter Rundschau". Die Stadtpolitiker präferieren einen Neubau für die Horst-Schmidt-Kliniken (HSK), denn das 30 Jahre alte Gebäude sei verschlissen. Eine Sanierung bei laufendem Betrieb sei unwirtschaftlich und unzumutbar, sagte der CDU-Stadtverordnete Reinhard Völker der Zeitung. Das die HSK höchst defizitär sind, soll nun ein "strategischer Partner" her, der richtig Geld zuschießt. Denn der von CDU und SPD für erforderlich befundene Neubau würde mehr als 200 Millionen Euro kosten.
Weiter heißt es in der Zeitung: "Damit die Stadt weiterhin das Sagen in der HSK behält, gestattet die Große Koalition der Klinik-Geschäftsführung lediglich die Suche nach einer Minderheitsbeteiligung. Dieser Teilhaber muss die Klinik vollständig entschulden. Wer bereit sein könnte, zig Millionen in eine Minderheitsbeteiligung zu investieren, fragt sich nicht nur die Grünen-Fraktion.
CDU-Fraktionschef Bernhard Lorenz sagte, ein Verbund mit öffentlich-rechtlichen Kliniken ? aber auch mit einem privaten Partner wie dem Rhön-Klinikum ? sei denkbar. Eine Fusion mit dem städtischen Klinikum Offenbach war geplatzt, weil dieses selbst wegen roter Zahlen zum Notfallpatienten wurde. Die Offenbacher Stadtpolitiker erwägen, einen Teil der klinikinternen Dienstleistungen an den kommunalen Berliner Krankenhaus-Konzern Vivantes abzugeben."



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