Ein angedrohter Streik ist damit vorerst abgewendet. Die Tarifkommission werde am Donnerstag über das Verhandlungsergebnis beraten, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Günter Busch. Die Arbeitgeber hatten in Stuttgart ein neues Angebot für das nicht-ärztliche Personal an den Standorten Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg vorgelegt.
Der Tarifabschluss sieht den Angaben zufolge unter anderem einen Sockelbetrag von 40 Euro vor sowie eine Erhöhung der Entgelte um 2 Prozent rückwirkend zum 1. April dieses Jahres. Eine weitere Erhöhung von 2,8 Prozent folgt zum 1. August 2013. Im Schnitt mache das ein Plus von 3,6 Prozent, sagte Busch. Die Laufzeit des Tarifabschlusses wurde auf zwei Jahre bis zum 31. März 2014 vereinbart. Der neue Trafvertrag gilt für rund 25.000 Beschäftigte. "Wir sind erleichtert, dass damit eine Entscheidung im Sinne der Patienten und Mitarbeiter getroffen wurde", erklärte die Verhandlungsführerin der Uniklinika, Irmtraut Gürkan vom Uniklinikum Heidelberg.



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