Neues Konzept

Klinikum Bochum stellt Weichen für Strukturveränderungen

Nach der Übernahme des Martin-Luther-Krankenhauses in Wattenscheid stellt die Katholisches Klinikum Bochum gGmbH (KKB) standortübergreifend die Weichen für neue bedeutende Strukturveränderungen.

Wachstum

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Symbolfoto

Ein Schwerpunkt ist die Ansiedlung des Endoprothetik-Zentrums im Martin-Luther-Krankenhaus, das dadurch deutlich gestärkt wird. Dieser Schritt erfolgt voraussichtlich zum 1. Oktober 2019. Die Endoprothetik ist ein wichtiger Teil der Universitäts-Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des KKB (Direktor Prof. Tobias Schulte). Das neue Zentrum wird gemeinsam von Prof. Roland Willburger und Herrn Hendrik Bulok geführt. Es konzentriert sich auf Gelenkoperationen, insbesondere an Knie und Hüfte, und fasst Aktivitäten zusammen, die das KKB auf diesem Gebiet an mehreren Standorten seit langem erfolgreich betreibt.

Das St. Elisabeth-Hospital, gelegen mitten in der Bochumer City und für die Notfallversorgung wichtig, wird durch zusätzliche Kapazitäten gestärkt. Ein Teil der viszeralchirurgischen Untersuchungen sowie proktologische Operationen, ein sehr bedeutender Teil des chirurgischen Leistungsangebots, werden im Herbst 2019 dorthin verlagert. Bisher werden diese Operationen unter Leitung von Oberarzt Bernd Bolik im St. Josef-Hospital durchgeführt.

Konzept ist wichtiger strategischer Schritt

Schon bisher wurde PD Dr. Peter Kern, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, bei bestimmten Operationen chirurgisch unterstützt. Dies wird nun unter einem Dach erfolgen. Das Venenzentrum des KKB wird von Bochum-Gerthe ins Martin-Luther-Krankenhaus umziehen. Geplant ist dort ein interdisziplinäres Gefäßzentrum. Die Verlagerung ist zum Anfang 2020 geplant. Neben der konservativen Behandlung von Venenerkrankungen bilden Operationen auch hier einen wichtigen Teil des Behandlungsspektrums. Das KKB-Venenzentrum unter Leitung von Prof. Achim Mumme (Direktor Gefäßchirurgie) und Prof. Markus Stücker (Geschäftsführender Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie) ist das größte seiner Art im Ruhrgebiet und eins der größten bundesweit.

„Für uns ist dieses neue Konzept ein wichtiger strategischer Schritt. Zudem bauen wir im St. Josef-Hospital unser neues OP-Zentrum und spezialisieren uns auch hier weiter. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um im Interesse der Patienten zielgerichtet neues Wachstum zu schaffen“, so Prof. Hanefeld.

Das KKB ist an sechs Klinikstandorten mit konzernweit 5250 Mitarbeitern, 1570 Betten sowie 227.700 stationär und ambulant behandelten Patienten eine der großen Klinikverbundgesellschaften im Ruhrgebiet.

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