Eine aktuelle Mitarbeiterbefragung (das Resultat liegt der Redaktion vor), stelle der Klinikleitung unter Gerhard Ebner ein miserables Zeugnis aus, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ). Weiter heißt es: "Die klare Mehrheit der Antwortenden glaubt beispielsweise nicht, dass die Geschäftsleitung die Klinik in die richtige Richtung lenkt. Auch das Vertrauen in die Führung ist klein. Diese Ergebnisse sind umso bemerkenswerter, als die Unikliniken in Bern und Zürich bei denselben Fragen weit besser abschneiden. Öffentlich gemacht hat Ebner die Ergebnisse wohlweislich nicht.
Kenner der Basler Psychiatrie berichten übereinstimmend Bedenkliches: An den UPK herrsche ein Klima von Angst und Repression. Ausser einem kleinen Kreis von Verbündeten begegne Ebner allen mit tiefem Misstrauen. Ihre Namen wollen die Zeugen nicht öffentlich machen, aus Furcht vor Strafmassnahmen."
Ebner begegnet der Kritik in der NZZ: Die Kliniken stünden in grossem Umbruch, zwei Kliniken würden neu integriert, der ganze Betrieb aufs Jahr 2012 verselbständigt. Da sei es klar, dass in der Belegschaft Verunsicherung entstehe.


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