Sana Kliniken

Krankenhaus Rummelsberg soll abgerissen und neugebaut werden

Die Sana Kliniken AG wird weiter am Standort Rummelsberg investieren. Geplant ist, dass das 185 Betten umfassende Hauptgebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird.

Sana Kliniken AG

Wann dies der Fall sein wird, ist aktuell noch unklar. Die Baumaßnahme wurde in diesem Jahr vom Freistaat Bayern beim Krankenhausbauprogramm noch nicht berücksichtigt. Geschäftsführer Frank Stauch geht davon aus, dass im nächsten Jahr das Krankenhaus Rummelsberg eine Förderung erhält. Wenn dem so ist, dann könnte der Spatenstich im Jahr 2020 erfolgen. Als Investitionssumme stehen 84 Millionen Euro im Raum.

Aktuell besteht das Krankenhaus in Rummelsberg aus zwei großen Baukörpern: dem Laurentiushaus und dem Wichernhaus. Ersteres fasst rund 150 Betten und wurde Ende der 90er Jahre modernisiert. Neben den PKV-Stationen sind hier überwiegend die Kliniken für Neurologie, Innere Medizin und Pneumologie sowie die Geriatrische Rehabilitation untergebracht. Für das Wichernhaus, erkennbar anhand der markanten grünen Fassadenstruktur, rentiert sich eine Sanierung nicht. „Wir haben einen behördlichen Vollverschleißnachweis der Regierung von Mittelfranken vorliegen“, so Geschäftsführer Frank Stauch.

Dies bedeutet, dass ein Neubau wirtschaftlicher ist als eine Sanierung. Aus diesem Grund soll das Hauptgebäude abgerissen werden. Der Spatenstich für den Neubau – der in einer Flucht hinter dem Laurentiushaus entstehen soll – ist für 2020 geplant – also exakt 40 Jahre nach der Eröffnung des alten Wichernhauses.

Drei- und Vierbettzimmer haben ausgedient

„Ursprünglich hätten wir gerne im nächsten Jahr losgelegt“, erklärt Stauch, der ergänzt: „Unser Projekt hängt aber an den Fördermitteln, welche der Freistaat einmal jährlich im Krankenhausbauprogramm an Kliniken in Bayern ausschüttet. Leider fanden 2018 unsere Pläne hier noch keine Berücksichtigung. Die Erfahrung zeigt aber, dass Projekte, die nicht berücksichtigt werden, im Folgejahr eine höhere Priorität genießen.“ Die Detailplanung kann erst beginnen, wenn der Förderbescheid vorliegt.

„Ohne Förderung kann man einen Bau in der Größenordnung von 84 Millionen Euro nicht stemmen“, sagt Stauch, der sich bis zu 63 Millionen Euro vom Freistaat erhoffen kann. Genau in dieser Höhe liegt nämlich die förderfähige Summe. Insgesamt beinhaltet das Krankenhausbauprogramm für die Jahre 2019 bis 2021 ganze 139 Bauprojekte, mit einem Gesamtvolumen von mehr als drei Milliarden Euro.  

Wenn alles so kommt, wie vorgesehen, dann haben Drei- und Vierbettzimmer künftig ausgedient. Mit dem Neubau wird es nur noch Ein- und Zweibettzimmer geben. Ein zentraler Bereich mit Anästhesie und Aufwachraum ist der sieben Säle umfassende OP-Bereich – in unmittelbarer Nähe zur Intensivstation.

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