Kreisklinikleiter Christian Keller erklärte auf Nachfrage des "Darmstädter Echos": Das Bistum Mainz stelle weit überhöhte finanzielle Forderungen, verlange viel zu viel Geld. Und dies, obwohl nach einer Fusion noch große Beträge von Darmstadt und Darmstadt-Dieburg in einen Umbau des Hospitals investiert werden müssten.
Einstimmig hatte das Kreisparlament am Montag in Kranichstein gut 16 Millionen Euro freigegeben, um die bisherigen Verluste der Kreiskliniken aus den Jahren 2012/13 auf null zu stellen. Auch das Klinikum Darmstadt steckt in den roten Zahlen. Die Stadt Darmstadt muss noch tiefere Haushalts-Schlaglöcher füllen und hat noch weniger Grund als der Kreis, für einen Klinikpartner in Dieburg hohe Summen nach Mainz zu überweisen. Darmstadts Klinikdezernent André Schellenberg ist nicht nur besorgt über die hohen Forderungen des Bistums. Auch dass das Bistum am einen oder anderen medizinischen Angebot festhalten wolle, obwohl für Darmstadt und den Kreis dadurch Erlösprobleme entstünden, kritisiert er. Die Gespräche gehen weiter, heißt es in der Zeitung.


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