Fusion

Lungenklinik Hemer und Evangelisches Krankenhaus Hamm bilden ein Lungenzentrum

Die Lungenklinik Hemer und das Evangelische Krankenhaus Hamm (EVK) haben sich am 1. März zum Lungenzentrum Hemer-Hamm verbunden. Damit entsteht eines der größten Lungen​krebszentren Deutschlands.

Evk Hamm

Die Vorteile, die sich daraus für die Patienten ergeben, erläutert Dr. Hans-Peter Kemmer, Ärztlicher Direktor der Lungenklinik Hemer: „Künftig wird es möglich sein, durch einheitliche Qualitätsstandards und Methoden für die Patienten beider Häuser die bestmögliche Versorgung sicherzustellen, die man auf diesem medizinischen Fachgebiet bekommen kann.“

Schwerpunkt Krebsmedizin

Das Lungenzentrum Hemer-Hamm behandelt sämtliche Erkrankungen der Lunge, der Atemwege und des Brustkorbs. Modernste Techniken und Ausstattungen für eine optimale Patientenversorgung stehen zur Verfügung. Das Spezialwissen der Ärzte und des Pflegepersonals gewährleistet eine bestmögliche Behandlung nach einem fachübergreifenden, integrierten und ganzheitlich orientierten Konzept und begründet die überregionale Bedeutung des Lungenzentrums. Ein Schwerpunkt innerhalb des Lungenzentrums ist die Krebsmedizin.

Durch die künftige Kooperation der onkologisch-thoraxchirurgisch-strahlentherapeutisch ausgerichteten Abteilungen entsteht gleichzeitig eines der größten Lungenkrebszentren Deutschlands. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Herrn Professor Wehler eine herausragende Persönlichkeit der modernen Krebsmedizin gewinnen konnten“, so Wermker. Professor Wehler ist international bekannt als renommierter Leiter klinischer Studien zu Krebserkrankungen. Durch ihn erhalten die Kooperationspartner in Hamm und Hemer enge Anbindung an aktuellste Therapien.

Die Vielzahl der Studien garantiert den Patienten die Chance auf die neuesten Behandlungsmethoden.„Da Professor Wehler durch seine Beteiligung an internationalen Kongressen absolut up to date ist, werden im Netzwerk der beteiligten Krankenhäuser des Lungenzentrums Hemer-Hamm internationale Forschungsergebnisse innerhalb eines kurzen Zeitraums umgesetzt“, stellt Wermker in Aussicht. Aktuell beispielsweise fährt die medikamentöse Tumortherapie die maximale Therapie zurück und individualisiert verstärkt die Behandlung.

Fachspezialisten arbeiten in beiden Fachkliniken

„Wir greifen den Krebs immer gezielter an und schonen damit den Patienten“, erläutert Professor Wehler. „Für die Therapie ist heute nicht mehr nur entscheidend, welche Krebsart wir vor uns haben, sondern auch, welchen Patienten.“ Entsprechend werden die medizinischen Schwerpunkte für eine schnelle Diagnostik und differenzierte Behandlung der Patienten in Hamm wie in Hemer weiter ausgebaut. Das Lungenkrebszentrum Standort Hemer ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert.

Diese Zertifizierung verlangt u.a. routinierte, erfahrene Behandler sowie das Ineinandergreifen aller Abläufe und Kooperation aller Beteiligten. Damit sich das Lungenzentrum Hemer-Hamm noch enger vernetzt und den Patienten an beiden Standorten eine bestmögliche Therapie anbieten kann, werden die entsprechenden Fachspezialisten in beiden Kliniken arbeiten: Seit 1. März 2019 ist Professor Wehler sowohl in der Lungenklinik Hemer (in der Nachfolge der bisherigen Chefärztin Dr. med. Monika Serke) als auch im EVK Hamm für die thorakale Onkologie verantwortlich.

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