
Die Geburten im Krankenhaus St. Martini bewegen sich dem Bericht zufolge seit Jahren konstant auf niedrigem Niveau. Seit 2010 liegen sie demnach zwischen 285 und 348 pro Jahr. Darum und nicht zuletzt mit Blick auf den demografischen Wandel habe das Krankenhaus entschieden, die Angebote der chirurgischen und inneren Disziplinen auszubauen und die Geburtshilfe zum 30. Juni 2017 aufzugeben. Für einen kostendeckenden Betrieb würde das Krankenhaus 550 bis 600 Geburten pro Jahr benötigen, schreibt die Zeitung weiter.
In der Geburtshilfe fallen demnach jährlich Verluste in sechsstelliger Höhe an, und das könne mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des gesamten Hauses nicht länger verantwortet werden. Allen angestellten Mitarbeitern sei eine Weiterbeschäftigung angeboten worden, wird Geschäftsführer Markus Kohlstedde zitiert. Für die betreuten Schwangeren solle mit Anbietern im Umfeld gesprochen werden, um „eine zeitgerechte Information und eine gute Anschlussversorgung sicherzustellen".




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