Das hohe Defizit des Mini-Krankenhauses gefährdet zunehmend den Konzern Gesundheit Nordhessen (GNH) mit insgesamt fünf Krankenhäusern, berichtet die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine". Auch in früheren Jahren war die Klinik in Helmarshausen der größte Verlustbringer der Holding. Seit sieben Jahren hatte das Krankenhaus mit nur 32 Betten, in denen im Durchschnitt sieben Patienten liegen, jährlich eine Million Euro Verlust erwirtschaftet. 2013 wird sich die rote Zahl aber mehr als verdoppeln. Das könnte den gesamten Konzern, der 2013 nur mit einem ausgeglichenen Ergebnis rechnet, in die Verlustzone bringen. Ein Gewinn sei für die GNH in diesem Jahr nicht in Sicht, hatte Vorstandschef Gerhard M. Sontheimer bereits im Sommer erklärt.
Vor wenigen Tagen hatte Sontheimer den Kreistagsabgeordneten, die über die Zukunft der kleinen Kreisklinik zu entscheiden haben, die schwierige Situation aufgezeigt. Jetzt scheint Bewegung in das Beharren auf den Krankenhaus-Standort Helmarshausen zu kommen, so die Zeitung.



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