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Sana KlinikenMinus 80 Millionen in Offenbach

Das privatisierte Klinikum Offenbach steckt weiter tief in den roten Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr mit dem Stichtag 31. Juli ist ein Minus von rund 80 Millionen Euro aufgelaufen.

Von dem Verlust werde die Kommune wie vereinbart 50 Millionen Euro übernehmen. Diese Summe war beim Verkauf des hoch verschuldeten Krankenhauses in diesem Jahr an den Klinikbetreiber zugesagt worden und ist auch schon im städtischen Haushalt eingestellt. Sana trägt die übrigen 30 Millionen Euro Verlust.

In den 80 Millionen Euro ist das Defizit für das Jahr 2012 von 42 Millionen Euro enthalten. Die Gründe für das dicke Minus liegen laut Wirtschaftsprüfer in rückläufigen Erlösen, hohen Personalkosten sowie einmaligen Sonderbelastungen. Hierzu zählt auch die Kündigung eines Kooperationsvertrages auf dem Gelände des Klinikums. Ein weiterer Grund für das schlechte Ergebnis sei, dass wegen der Verkaufsgespräche die bereits beschlossenen Sanierungsbemühungen zum Erliegen kamen, erklärte Sana-Sprecherin Susanne Heintzmann.

Der Klinikbetreiber hatte Ende Oktober angekündigt, 350 der bislang rund 2.300 Stellen im Klinikum Offenbach abzubauen.

Offenbachs Bürgermeister Peter Schneider sagte zu dem Ergebnis: "Wir haben diesen Betrag bei den dargestellten Gesamtkosten von Beginn an eingepreist. Mit dem Bericht der unabhängigen Wirtschaftsprüfer ist jetzt ein weiterer entscheidender Schritt im Übergang des Klinikums an die Sana AG vollzogen."

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