Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Neues Projekt „DigiIKIK" stärkt Krankenhaus-Mitarbeitende im digitalen Wandel

Das Projekt DigiIKIK (Digitalisierung – Krankenhaus – Interaktion – Kompetenz) möchte Mitarbeitende von Krankenhäusern im digitalen Wandel stärken. Dafür entwickeln Beschäftigte, Arbeitgeber und betriebliche Interessenvertretungen gemeinsam neue betriebliche Lösungen der Personalarbeit.

Pflegepersonal im Krankenhaus

Foto: Fotolia (sudok1)

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel” (EXP) gefördert und läuft über einen Zeitraum von drei Jahren.  Durch Digitalisierung entstehen Chancen, die Versorgungsqualität für Patienten und Patientinnen zu erhöhen, Arbeit im Krankenhaus aufzuwerten, der Arbeitsverdichtung entgegenzuwirken und die Attraktivität vor allem pflegerischer und medizinischer Berufe zu stärken. Häufig sind betriebliche Digitalisierungsstrategien und Personalarbeit jedoch nur unzureichend aufeinander abgestimmt.

DigiKIK erarbeitet vorhandene Kompetenzen und Strategien und Verfahren für eine vorausschauende Personalarbeit

„Eine digital-gestützte interprofessionelle und patientenindividuelle Arbeitsweise wird in Krankenhäusern immer wichtiger. Dies erfordert neue und erweiterte Kompetenzen der Beschäftigten. Deshalb muss die betriebliche Personalarbeit im Krankenhaus künftig vorausschauender, individuell-flexibler und partizipativer organisiert sein.”, erläutert Michaela Evans, Direktorin des Forschungsschwerpunkts „Arbeit und Wandel” beim DigiKIK-Projektträger Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen.

Gemeinsam mit vier Praxispartnern (Asklepios Westklinikum Hamburg GmbH, Asklepios Kliniken Langen-Seligenstadt GmbH, Klinikum Osnabrück GmbH sowie LVR-Klinik Viersen) ermittelt DigiKIK vorhandene Kompetenzen und erarbeitet Strategien und Verfahren für eine vorausschauende Personalarbeit, bei der individuelle Kompetenzentwicklung und eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung für die Beschäftigten im Mittelpunkt stehen.

Für DigiKIK haben sich als Projektträger das Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule (Gelsenkirchen) sowie als Projektpartner das BIG - Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH (Essen), das Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V. (Region Osnabrück), die Hochschule Neubrandenburg (HSNB) und die Agentur WOK (Berlin) zusammengeschlossen.

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