OP-Management-System

Neurochirurgen der Uniklinik Heidelberg arbeiten jetzt mit 3D

Hopp Stiftung unterstützt die digitale Aufrüstung der OP-Säle der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg mit 570 000 Euro.

OP-Saal Uniklinik Heidelberg

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. Andreas Unterberg (links) erklärt die Operationsplanung am 3D Trenion-System.

Neurochirurgen und Patienten in der Universitätsklinik Heidelberg profitieren von der Aufrüstung der OP-Säle mit einem integrativen OP-Management-System (BUZZ-System) inklusive eines mobilen 3D-HD-System (Trenion). Statt mehrerer kleiner Monitore werden Bilder und Daten auf einem dreidimensionalen Großbildmonitor angezeigt. Die Systeme führen Datenmengen wie intraoperative Messwerte und Bilddaten aus Kernspin- und Computertomographie auf einem Bildschirm zusammen, so dass Operateure präziser arbeiten können.

Die Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums, Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich bedankt sich bei der Hopp Stiftung und lässt verlauten: "Das gesamte neurochirurgische Operationsteam hat mit dem neuen System einen besseren Überblick über die Abläufe und der Operateur kann verschiedene Informationen parallel erfassen - so kann die Qualität der neurochirurgischen Eingriffe weiter gesteigert werden."

Hirntumoroperationen fordern absolute Präzision und konstante Überwachung der Hirnfunktionen. Bei den hochsensiblen Hirnarelen und Blutgefäßen des Gehirn können kleinste Schäden gravierende Folgen für den Patienten haben. Die moderne Technik erleichtert die Orientierung im Gehirn und macht kommplexe Tumorperationen überhaupt erst möglich. "Gerade für die Assistenten war der dreidimensionale Blick auf das Operationsgeschehen ein Aha-Erlebnis, das viele Abläufe verständlicher macht.", sagt Prof. Dr. Andreas Unterberg, Ärztlicher Direktor der Neurochirurgischen Universitätsklinik. "Vorher hatten wir quasi ein Puzzle, das neue System zeigt uns das Gesamtbild."

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