Begleitet wurde die Transaktion durch die Uni-Credit Group und die Deutsche Bank als Joint Lead Arranger. Die Platzierung erfolgte bei knapp 50 Investoren im Euro-Kapitalmarkt, wobei 25 Prozent davon aus dem Ausland kommen. Aufgrund einer starken Nachfrage von Seiten der Investoren war die Transaktion deutlich überzeichnet, schreibt Sana in einer Mitteilung. Von den ursprünglich geplanten 100 Millionen Euro konnte das Emissionsvolumen auf 200 Millionen Euro aufgestockt werden. Erstmals zeichneten auch Nichtbanken, darunter Stiftungen, Versicherer sowie Versorgungsanstalten. Die Laufzeiten betragen fünf, sieben und neun Jahre, wobei sich die Nachfrage mehrheitlich auf die kürzere Laufzeit konzentrierte.
Das Schuldscheindarlehen ist zentraler Bestandteil in der Finanzierungsstruktur der Sana Kliniken AG. Finanzvorstand Thomas Lemke sieht in der Platzierung einen großen Vertrauensbeweis und eine Bestätigung des Sana-spezifischen Geschäftsmodells durch den Kapitalmarkt. "Mit dem breit platzierten Schuldscheindarlehen habe die Klinikgruppe den Rahmen für weitere Beteiligungen und Übernahmen geschaffen und werde so die Marktpositionen weiter ausbauen," ist Lemke überzeugt.
Zur Sana Kliniken AG gehören 40 Krankenhäuser, sie beschäftigt 19.000 Mitarbeiter. Der Schwerpunkt des Leistungsspektrums liegt in der Akutversorgung, die AG betreibt aber auch Rehabilitationskliniken und Seniorenheime.


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