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Leopoldina-KrankenhausSchweinfurter Krankenhaus erhält Bombendrohung in der Osternacht

Gegen das Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt ist laut Bayerischem Rundfunk am Karsamstag gegen 21.00 Uhr eine Bombendrohung eingegangen. Danach sollte es am Sonntag in dem 700-Betten-Haus zu einer Explosion kommen. Die Polizei fand aber keinen Sprengsatz.

Blaulicht
Pixabay
Symbolfoto

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, wurde das Gebäude über Nacht auch mithilfe von Sprengstoffhunden überprüft, verdächtige Gegenstände oder Personen wurden aber nicht entdeckt. Das Drohschreiben war den Angabe zufolge gegen 21 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Main-Rhön in Schweinfurt eingegangen, so der Bayerische Rundfunk (BR). Die Diensthabenden verständigten demnach die Polizei, danach wurden auch Spezialisten zur Bewertung des anonymen Schreibens hinzugezogen. Es war über das Internet bei der Integrierten Leitstelle eingegangen.

Michael Zimmer, Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken, sagte dem BR, der Verfasser habe unter anderem Bezug auf den Bürgerkrieg in Syrien genommen. Auch dort würden Krankenhäuser durch Bomben zerstört. Das Drohschreiben war von den Experten so eingestuft worden, dass auf eine sofortige Räumung des Krankenhauses verzichtet worden war.

Die Durchsuchung des Krankenhauses, das im Osten der Stadt oberhalb des Maintals liegt, sei nach Angaben der Behörden „absolut ruhig und geordnet“ abgelaufen. Die Klinikleitung habe die Polizei vorbildlich unterstützt, das Klinikpersonal informierte die Patienten. Für die Suche waren Einsatzkräfte und Hundeführer aus ganz Unterfranken zusammengezogen worden, so ein Polizeisprecher. Als der Einsatz gegen 4 Uhr beendet war, konnte Entwarnung gegeben werden.

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