Durch den Streik sei die Versorgung von nahezu 1.500 Patienten in erheblichem Umfang eingeschränkt, berichtete der Marburger Bund, Landesverband Berlin-Brandenburg. Eine Notversorgung sei gesichert. Betroffen sind vier Kliniken, die zur GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH gehören. In einer Urabstimmung hatten sich am 18. April 100 Prozent der an der Wahl beteiligten Ärzte für einen Streik ausgesprochen. Die Tarifverhandlungen mit der GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH waren zuvor für gescheitert erklärt worden. Die Ärztegewerkschaft wollte eine Erhöhung der Gehälter der angestellten Ärzte bei der GLG rückwirkend ab dem 1. Januar 2012 um 6 Prozent mit einer Laufzeit von 15 Monaten erreichen. Die Arbeitgeber boten höhere Gehälter rückwirkend zum 1. Januar 2012 um 2,9 Prozent und zum 1. Januar 2013 um zusätzlich 1 Prozent an.
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