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Gerhard SontheimerSturz trotz schwarzer Zahlen

Das berufliche Aus für den Vorstandschef des Klinikkonzerns Gesundheit Nordhessen (GNH) ist besiegelt. Offenbar wurden ihm die Kommunalpolitik und sein Umgang mit den Mitarbeitern zum Verhängnis.

Schon vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung war das berufliche Schicksal des Vorstandschefs des Klinik-Konzerns Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), Gerhard M. Sontheimer, ausgemacht. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat hatten sich bereits im Vorfeld gegen die Wiederwahl des 54-Jährigen ausgesprochen.

Im ersten Wahlgang im April hätte er eine Zwei-Drittel-Mehrheit gebraucht. Die erreichte er nicht, weil wie erwartet von insgesamt 20 Aufsichtsratsmitgliedern zehn Vertreter der Arbeitnehmerseite gegen ihn stimmten. Nach der ebenfalls gescheiterten Tagung des Vermittlungsausschusses hätte ihm im zweiten Wahlgang Anfang Juni eine einfache Mehrheit gereicht - wenn Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser (SPD) ihn mit seinem doppelten Stimmrecht unterstützt hätte. Die bekam er aber nicht.

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