Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nahmen am Morgen in Berlin ihre Gespräche auf. Rund 100 Ärzte-Delegierte aus 23 Unikliniken sind nach Berlin gekommen, um die Verhandlungskommission zu unterstützen und Unterschriftenlisten zu übergeben. Die Ärzte fordern unter anderem fünf Prozent mehr Gehalt und höhere Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit.
Um den Forderungen des Marburger Bundes mehr Nachdruck zu verleihen, hatten sich in dieser Woche von Montag bis Mittwoch laut Gewerkschaft rund 4300 Ärzte aus 19 Uniklinik-Standorten an Warnstreiks beteiligt. Der alte Tarifvertrag war im Sommer ausgelaufen. Sollte auch die fünfte Tarifrunde kein Ergebnis bringen, seien Urabstimmung und Streik möglich, hatten Gewerkschaftsvertreter angekündigt.



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