Wie die Uniklinik bei einem Jahresempfang in Jena mitteilte, wurden 2011 rund 1,4 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Insgesamt wurden mehr als 51.000 Patienten stationär versorgt. Außerdem konnte die medizinische Fakultät knapp 23 Millionen Euro an Drittmitteln für Forschungsprojekte einwerben - das war ein Pus von mehr als 30 Prozent.
"Wichtige Trendwende"
Das Jahresergebnis sei eine "wichtige Trendwende", da der Gewinn aus dem laufenden Geschäft erwirtschaftet wurde, sagte Unternehmenssprecher Stefan Dreising. In den vergangenen Jahren habe die Klinik Rücklagen verwenden müssen, um ein positives Ergebnis zu erreichen, fügte er hinzu. Auch für dieses Jahr rechnet der kaufmännische Vorstand Brunhilde Seidel-Kwem mit einer positiven Entwicklung. Künftig will das Klinikum einen Schwerpunkt bei der Behandlung schwerer Erkrankungen setzen und hier auch das Personal verstärken. Am UKJ waren zum Jahreswechsel rund 4.500 Mitarbeiter beschäftigt.
Bagger rollen an
Den Angaben zufolge wird derzeit der zweite Bauabschnitt für das neue Universitätsklinikum vorbereitet. Noch im Herbst soll demnach der europaweite Teilnahmewettbewerb für die Baumaßnahmen abgeschlossen sein, hieß es. Die geplanten 16 Kliniken und Institute sollen zwischen 2016 und 2018 in Betrieb gehen. Dafür werden rund 300 Millionen Euro investiert, davon kommen mehr als 213 Millionen Euro vom Land. Ursprünglich sollte der Bau bereits 2014 fertiggestellt sein. In den ersten Teil des neuen Klinikkomplexes wurden von 1999 bis 2004 rund 236 Millionen Euro investiert.


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