In einem Alternativkonzept zu den Sparplänen des Landes Schleswig-Holstein schlägt die Universität vor, die Zahl der Medizinstudienplätze im Land insgesamt um rund ein Drittel zu reduzieren, die Zuschüsse für die Medizin zu kürzen und die Lübecker Uni in eine Stiftungsuniversität umzuwandeln.
Das Konzept ist eine Reaktion auf die im Mai vorgelegten Sparpläne der Landesregierung. CDU und FDP wollen die Medizinerausbildung in Lübeck von 2011 an auslaufen lassen und so bis 2020 150 Millionen Euro sparen.
Schleswig-Holsteins Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) wies die Vorschläge aber als unzureichend zurück. Es sei nicht erkennbar, wie so das Einsparvolumen erreicht werden könne. Das Konzept gehe zu Lasten Dritter und stelle daher keine Basis für eine Lösung dar.



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