Hatte der Konzern ursprünglich ein Plus von drei Millionen Euro anvisiert, verzeichnete er nach Informationen des Berliner "Tagesspiegel" für 2010 ein Ergebnis von sechs Millionen Euro. Weiter heißt es in der Zeitung:
"In seinen neun Kliniken und zwölf Pflegeheimen hatte der größte kommunale Krankenhauskonzern Deutschlands schon 2009 mit plus 2,6 Millionen Euro, bei allerdings 785 Millionen Euro Umsatz, abgeschlossen. In den Kliniken waren damals 487.000 Patienten und so 14.000 mehr als 2008 behandelt wurden ? dadurch gab es mehr Geld von den Krankenkassen.
Die Gewerkschaft Verdi überlegt nun, ob sie die Zahlung des vollen Weihnachtsgelds für Pflegekräfte durchsetzen soll: Als Vivantes vor Jahren in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war, hatte man die Zulage mehr als halbiert. Derzeit verdient eine Vivantes-Vollzeit- Krankenschwester mit Schichtzulagen im Durchschnitt rund 2.650 Euro brutto im Monat ? und damit noch etwa 200 Euro mehr als derzeit an der ebenfalls landeseigenen Charité gezahlt wird. Vivantes-Betriebsratschef Giovanni Ammirabile sagte, nun müsse auch an die Altenpfleger in den ausgegliederten Gesellschaften des Konzerns gedacht werden, die keinem Tarifvertrag unterliegen und weniger verdienen."


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