SPD-Fraktionschef Stegner

Weitere Finanzhilfe für Uniklinikum Schleswig-Holstein nötig

Nach Ansicht von Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner sind weitere Finanzhilfen des Landes für das hoch verschuldete Universitätsklinikum (UKSH) nötig.

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„Was vom Vorstand plausibel dargestellt werden kann, dafür muss das Land dann auch aufkommen”, sagte Stegner am Mittwoch nach einem Besuch des Klinikums in Kiel. Darstellungen der Kostenentwicklung bei den laufenden Modernisierungsarbeiten als zweite HSH Nordbank bezeichnete er als „völlig absurd”.

Ende Juni hatte die Landesregierung angekündigt, dem Klinikum mit Standorten in Kiel und Lübeck finanziell weiter unter die Arme zu greifen. Nach Angaben von Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) gibt es im Grundsatz Einigkeit über einen weiteren Bedarf von schätzungsweise 400 Millionen Euro. Mit rund 250 Millionen Euro habe das Land bereits einen relevanten Teil dieser Summe in der Finanzplanung berücksichtigt.

Im April hatte Vorstandschef Jens Scholz 130 Millionen Euro jährlich mehr vom Land gefordert. Nach UKSH-Angaben hatten die Zuschüsse für Forschung und Lehre 2018 mit 132,6 Millionen nicht einmal das Niveau von 2005 erreicht (133,6 Millionen) - trotz Kostensteigerungen und erhöhter Anforderungen.

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