In einer Mitteilung der Holding "Gesundheit Nordhessen", der das Klinikum Kassel angehört, heißt es: "Die Geschäftsführung des Klinikums hat daher kurzfristig entschieden, die Zentralsterilisation sowie zwei kleinere Sterilisationseinheiten im Klinikum, die nicht geprüft wurden, außer Betrieb zu nehmen, bis die Unbedenklichkeit der Instrumente vom Hersteller bestätigt worden ist. Daher werden am Mittwoch, 2. Februar 2011, im Klinikum nur Notfall-Operationen durchgeführt. Die Patientinnen und Patienten, deren Operationen abgesagt werden, wurden darüber - sofern möglich - informiert.
Noch in der Nacht werden die Instrumente an den Hersteller geschickt, um die Ablagerungen zu analysieren, die möglicherweise von Chemikalien verursacht sein könnten. "Wir werden unsere Instrumente erst wieder verwenden, wenn vom Hersteller die Entfernung der Ablagerungen bzw. deren Unbedenklichkeit bescheinigt worden ist", so Klinikum-Geschäftsführer Dr. Gerhard M. Sontheimer. Bis dahin werde das Klinikum von Dienstleistungsunternehmen bzw. anderen Krankenhäusern der Gesundheit Nordhessen Instrumente auszuleihen. Die Sterilität der Instrumente stand nicht in Frage.
Die Zentralsterilisation im Klinikum Kassel war zuletzt am 8. Dezember 2010 vom Gesundheitsamt der Region Kassel kontrolliert worden."


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