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BerlinKliniken im Theodor-Wenzel-Werk mit neuer Ärztlicher Direktorin

Seit dem 1. Juni 2021 ist Dr. Lieselotte Mahler neue Ärztliche Direktorin in den Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk (TWW) in Berlin. Sie ist Nachfolgerin von Dr. Christian Thiele.

Dr. Lieselotte Mahler
TWW
Dr. Lieselotte Mahler, Ärztliche Direktorin der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk.

Die TWW-Kliniken haben seit 1. Juni mit Dr. Lieselotte Mahler eine neue Ärztliche Direktorin. Sie folgt in dieser Position auf den in den Ruhestand eingetretenen Chefarzt der Psychosomatik, Dr. Christian Thiele.

Dr. Mahler, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und ausgebildete tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapeutin, ist seit Mai 2020 Chefärztin der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie I und seitdem bereits als stellvertretende Ärztliche Direktorin tätig. 

Große Bekanntheit hat sie unter anderem als Initiatorin des inzwischen hochgeachteten Weddinger Modells erworben - ein Psychiatriekonzept, das in der Psychiatrie durch umfassende Haltungs- und Strukturveränderungen eine Individualisierung von Krankheits- und Genesungsprozessen ermöglicht.

In ihrer Position als Ärztliche Direktorin will sich Dr. Mahler besonders für die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit der Abteilungen für Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie einsetzen, für den Ausbau des Fortbildungsangebots sowie die konzeptuelle Weiterentwicklung der Klinik hinsichtlich ihrer Multiprofessionalität. Die Verbesserung von Kommunikationswegen und –strukturen sowie eine Intensivierung der Vernetzung der Klinik mit Kolleg*innen in Wissenschaft und Forschung stehen dabei ebenso im Fokus.

Vor dem Hintergrund ihres Engagements für ein Verbot von Konversionstherapien sowie in den Bereichen Sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten in Psychiatrie und Psychotherapie möchte sich Dr. Mahler zudem besonders dafür einsetzen, die Kliniken im TWW als einen geschützten Raum zu erhalten und zu stärken, in dem Diskriminierung und Stigmatisierung aufgrund der Herkunft, der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität oder in Bezug auf psychische Erkrankungen keine Akzeptanz finden.

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