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ProjektmanagementKrankenhaus Reinbek holt Paulina Luft als Klinikmanagerin

Paulina Luft übernimmt das Projektmanagement im Krankenhaus Reinbek und begleitet zentrale Zukunftsprojekte wie den Neubau des Integrierten Notfallzentrums, die Bettenerweiterung und die Umsetzung von Digitalisierungsprozessen.

Paulina Luft, Krankenhaus Reinbek
Andrea Schulz-Colberg
Bevor Paulina Luft ihre Stelle als Klinikmanagerin am Krankenhaus Reinbek antrat, war sie drei Jahre als Klinikberaterin tätig – zuletzt bei PricewaterhouseCoopers (PWC).

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf‑Stift hat zu Jahresbeginn eine neue Verantwortliche für den Bereich Projektmanagement: Paulina Luft ist seit Januar als Klinikmanagerin tätig und folgt damit auf Franziska Klüsener, die künftig in der Geschäftsstelle des Elisabeth Vinzenz Verbundes in Berlin arbeitet.

Die 31‑Jährige übernimmt ihre neue Aufgabe in einer zentralen Wachstumsphase des katholischen Hauses. Das St. Adolf‑Stift, derzeit mit 361 Betten ausgestattet, baut ein Integriertes Notfallzentrum (INZ) sowie zusätzliche Bettenkapazitäten. Bis zum Spätsommer soll die Zahl der Betten auf 431 steigen. Als DKG‑zertifiziertes Onkologisches Zentrum ist die Klinik im Südosten Schleswig-Holsteins auf große Tumoroperationen spezialisiert.

Von der Beratung ins Krankenhausmanagement

Luft, geboren in Hamburg, bringt ein breites Spektrum an Gesundheitsmanagement‑Erfahrung mit, wie die Einrichtung berichtet. An der Universität Hamburg absolvierte sie einen BWL-Bachelor mit Schwerpunkt Gesundheitswesen.

2018 startete sie als Management-Trainee bei Agaplesion und arbeitete für den allgemeinnützigen Träger in Berlin, Hamburg und Frankfurt – zuletzt in der Mainmetropole kommissarisch als Leiterin Controlling in der Altenhilfe und stellvertretende Leitung eines Altenwohnheims. Parallel erwarb sie ab 2021 berufsbegleitend einen MBA an der Buckinghamshire New University (UK).

Im St. Adolf-Stift habe ich mich beworben, weil ich nicht länger als externe Beraterin irgendwo einfliegen wollte, sondern gern langfristig vor Ort etwas bewegen möchte.

Vor ihrem Wechsel nach Reinbek war Luft mehrere Jahre als Beraterin im Krankenhaussektor tätig, zuletzt bei PricewaterhouseCoopers (PwC). Den Schritt zurück in ein Krankenhaus begründet sie bewusst: „Im St. Adolf-Stift habe ich mich beworben, weil ich nicht länger als externe Beraterin irgendwo einfliegen wollte, sondern gern langfristig vor Ort etwas bewegen möchte.“

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Intensive Einarbeitung und volle Agenda

Aktuell verschafft sich die neue Klinikmanagerin einen umfassenden Überblick über Abläufe und Strukturen. Dazu gehören Hospitationen in der Zentralen Notaufnahme, der Patientenanmeldung und der Zentralelektiven Aufnahme sowie im Zentral‑OP mit neun Sälen. Gemeinsam mit der Pflegedienstleitung hat sie bereits alle Stationen besucht. „Ich finde es sehr wichtig, sich zunächst vor Ort ein Bild vom Ist-Zustand zu machen, bevor man ein Projekt aufsetzt“, betont Luft.

2026 stehen für sie zwei Schwerpunktaufgaben im Fokus: Die Inbetriebnahme des Neubaus von INZ und Bettenerweiterung sowie die weitergehende Digitalisierung patientenbezogener Prozesse.

Über das St. Adolf‑Stift

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf‑Stift gehört zum Elisabeth Vinzenz Verbund. Jährlich werden rund 19.000 stationäre und 35.000 ambulante Patientinnen und Patienten versorgt. Das Haus verfügt über 12 Fachbereiche, in denen mehr als 1100 Mitarbeitende tätig sind.

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