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ErgebnisScriba behält Vorsitz der Bundesärztekammer

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer hat sich erneut für Prof. Dr. Peter Scriba als Vorsitzenden entschieden. Er ist für drei weitere Jahre im Amt.

Prof. Dr. Peter Scriba
Bundesärztekammer
Prof. Dr. Peter Scriba, Vorsitzender der Bundesärztekammer

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer wählte in der 99. Plenarversammlung vom 14. Dezember 2019 erneut Prof. Dr. Peter Scriba zu seinem Vorsitzenden. Scriba, ehemaliger Professor für Endokrinologie in München, wird das Amt also für weitere drei Jahre ausüben.

Als stellvertretenden Vorsitzenden bestätigte der Beirat den Pathologen Prof. Dr. Manfred Dietel aus Berlin. Neu im Beiratsvorstand ist dagegen Prof. Dr. Michael Hallek, Hämatologe/Onkologe aus Köln. Auch er wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt wurde ferner Prof. Dr. Stefan Endres. Weitere Mitglieder sind außerdem Prof. Dr. Norbert Haas, Prof. Dr. Rolf Kreienberg, Prof. Dr. Wilhelm-Bernhard Niebling sowie Prof. Dr. Fred Zepp. Sie hatten dem bisherigen Vorstand bereits angehört.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer setzt sich interdisziplinär aus Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete der Medizin zusammen. Als Forum der wissenschaftlichen wie gesundheitspolitischen Diskussion und des Austausches wurzelt sein Erfolg in einem vernetzten Kreis von ehrenamtlich tätigen Fachexperten. Seinem Statut gemäß berät der Beirat die Bundesärztekammer zu medizinisch-wissenschaftlichen und Forschungsfragen, die ihm vom Vorstand der Bundesärztekammer vorgelegt werden.

Der Beirat kann außerdem zur Beratung von Grundsatz- und Einzelfragen hinzugezogen werden, so insbesondere bei der Vorbereitung sowie der Durchführung von Gesetzen. Im Auftrag des Vorstands der Bundesärztekammer erarbeitet der Beirat unter anderem Richtlinien der Bundesärztekammer gemäß dem Transplantations- und Transfusionsgesetz sowie beispielsweise auch Stellungnahmen zu den Themen „Wissenschaftlichkeit als konstitutionelles Element des Arztberufes“, „Präzisionsmedizin“ und „Offene Fragen der Reproduktionsmedizin“.

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