Den offenen Stellen stehe eine sinkende Zahl von Pathologen gegenüber, so der Verband. Gab es im Jahr 2004 noch 1.303 berufstätige Pathologen in Deutschland, so sind es vier Jahre später nur noch 1.272. Bei den an der Klinik tätigen Pathologen war der Rückgang von 13 Prozent zwischen 2004 (646) und 2008 (561) noch deutlicher. Für den Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, Werner Schlake, ist die von der Bundesärztekammer vorgenommene Auswertung der Stellenanzeigen alarmierend: "Im Bereich der Tumordiagnostik werden die Untersuchungszahlen steigen und damit mehr Pathologen gebraucht, insbesondere auch weil die methodischen Anforderungen sehr viel anspruchsvoller werden."
Lesen Sie dazu auch in der Dezember-Ausgabe der kma den Artikel Pathologie – Abseits des Rampenlichts.


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