Der Bericht kann auf der Internetseite des Instituts unter heruntergeladen werden.
Bei einer Reihe von medizinischen Behandlungen und Eingriffen sind die Krankenhäuser verpflichtet, Details der Behandlung zu dokumentieren. Diese Dokumentationen sind Grundlage für eine Qualitätsbewertung. Die Bandbreite reicht von Transplantationen, über den Einsatz von Prothesen bis hin zur Entfernung der Gallenblase. Zeigen Krankenhäuser in einzelnen oder mehreren Leistungsbereichen auffällige Werte, werden diese im sogenannten Strukturierten Dialog hinterfragt. Dabei müssen die Gründe für Auffälligkeiten schlüssig dargelegt oder konkrete Maßnahmen für Qualitätsverbesserungen eingeleitet werden. Für das Erfassungsjahr 2009 wurden vom AQUA-Institut oder der Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung 9.332 Stellungnahmen von Krankenhäusern angefordert.
Es zeigte sich, dass sich mutmaßliche Qualitätsprobleme anderweitig, beispielsweise durch Dokumentationsfehler, erklären ließen. Zu 247 Auffälligkeiten wurden die Krankenhausleitung und Chefärzte zu Besprechungen eingeladen, in 13 Krankenhäusern fand eine vor-Ort-Begehung durch Experten statt.


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