Georg Thieme Verlag KG

Gewalt gegen MitarbeiterImmer mehr Wachschutz in Notaufnahmen

Attacken von Patienten und Angehörige gegen Pflegekräfte und Ärzte nehmen zu. Vor allem in den Notaufnahmen. Nun haben die ersten Krankenhäuser dort Sicherheitskräfte postiert und machen gute Erfahrungen, wie kma in seiner aktuellen Ausgabe (10/16) berichtet.

Seit drei bis vier Jahren gibt es einen deutlichen Anstieg von Gewalt gegen Mitarbeiter – und das nicht nur in klassischen Metropolen wie Berlin, Frankfurt und Hamburg. „Neben der üblichen verbalen Gewalt in der Notaufnahme, von der man schon gar nicht mehr spricht, kommt es auch immer häufiger zu angedrohten oder körperlichen Attacken“, berichtet Florian Demetz, Leiter der Notaufnahme im Klinikum Ingolstadt.

Stark betroffen waren in diesem Jahr unter anderem das St. Marienhospital Lünen, die Elblandklinken, das Dortmunder Johanneshospital, die Klinik Oranienburg, das Klinikum Minden, das Klinikum Mittelbaden und das Klinikum Nürnberg. Viele der betroffenen Krankenhäuser haben Konsequenzen gezogen und mehr Wachschutzpersonal eingestellt. Ich Resümee ist durchweg positiv: „Die bloße Anwesenheit eines Wachschutzes trägt zur Deeskalation bei“, meint Michael Christ, Leiter der Notaufnahme im Klinikum Nürnberg. Auf welche Deeskalationsmaßnahmen Kliniken außerdem setzen und warum es aus juristischer Sicht ein stringentes Sicherheitskonzept sinnvoll ist, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der kma.

 

In der druckfrischen kma-Oktoberausgabe lesen Sie zu diesem Thema:

Sicherheitskonzept: Kliniken sind keine Flughäfen

Mitarbeitersicherheit: Was tun?

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