Akkreditierung

Masterstudiengang „Global Health“ in der Bonner Universitätsmedizin verlängert

Die Akkreditierung für den vor zwei Jahren gestarteten Masterstudiengang „Global Health – Risk Management and Hygiene Policies“ der Bonner Universitätsmedizin wird bis zum 30. September 2023 verlängert.

Studentin

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Symbolbild

Die Akkreditierung für den vor zwei Jahren gestarteten Masterstudiengang „Global Health – Risk Management and Hygiene Policies“ der Bonner Universitätmedizin wird bis zum 30. September 2023 verlängert. Somit können internationale und einheimische Studierende weiterhin ein rares Fach belegen, in dessen Rahmen Strategien und Voraussetzungen zur Prävention und Kontrolle von Gesundheitsrisiken vermittelt werden. Darüber hinaus hat der Masterstudiengang zum Ziel, Experten für Gesundheitsschutz und förderung noch besser auf internationale Aufgaben in der globalen Gesundheitsversorgung vorzubereiten. 

 „Grünes Licht für ‚Global Health‘ für die weiteren vier Jahre bescheinigt uns, dass unser innovativer Weg richtig war und sich den globalen Herausforderungen im Gesundheitsschutz stellt – mit jetzt 25 Studierenden aus einem Dutzend Länder im WeiterbildungsMasterprogramm“, freut sich einer der Initiatoren des Masterstudiengangs und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn (UKB) Prof. Wolfgang Holzgreve über die Akkreditierung vom Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs-Institut ACQUIN e. V.  

Mehrere hunderte Bewerbungen erhalten

Vor rund zwei Jahren haben zehn berufserfahrene junge Menschen aus Schwellen- und Entwicklungsländern ihre Ausbildung zum Global-Health-Experten begonnen. Im Wintersemester 2018/19 sind 15 weitere Studierende dazugekommen. „Wir sind stolz, dass wir in Zusammenarbeit mit der United Nations University großartige und begehrte Spezialisten nun auch an der Medizinischen Fakultät der Uni Bonn qualifizieren können. Künftig können Bonner Absolventen des Masterstudiengangs „Global Health“ den Fortschritt hin zu einem leistungsfähigen globalen Gesundheitswesen vorantreiben, auch in den sogenannten Low-Income-Ländern“, fasst Prof. Holzgreve die bisherigen Erfolge zusammen.

Als operativer Programmdirektor des Studienganges und Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit am UKB sieht auch Prof. Martin Exner die Entwicklung des Lehrangebots positiv: „Allein für das kommende Wintersemester hatten wir hunderte Bewerbungen erhalten. Die Akkreditierung ermöglicht uns, weiterhin junge Menschen, insbesondere aus Entwicklungsländern, zu uns einzuladen und ihnen Expertenwissen zu vermitteln.“
 
 Der auf zwei Studienjahre angelegte Studiengang wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, dem Universitätsklinikum Bonn in Zusammenarbeit mit der in Bonn ansässigen UN-Universität getragen. Maßgeblich unterstützen die Landwirtschaftliche Fakultät, die Geographie, die als erste einen Joint Master mit der UN-University in Bonn angeboten hat, und das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn sowie die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Vorhaben. Dabei orientiert sich der Studiengang an den Strategien und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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