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Furtwangen UniversityNeues Fach für Hilfsmediziner

In deutschen Krankenhäusern fehlen Ärzte. Gegensteuern will nun die Hochschule Furtwangen University (HFU).

Am Standort in Villingen-Schwenningen startet sie einen für Fachhochschulen neuartigen Studiengang, der den oft beklagten Ärztemangel mittelfristig abfedern soll. Ausgebildet werden medizinische Hilfskräfte. Diese sind zwar keine Ärzte, sie sollen aber weitaus mehr können und dürfen als Pfleger und Krankenschwestern. Das berichtet die "Schwäbische Zeitung".

Das Vorhaben ist deutschlandweit einmalig, sagt Manfred Kühne, Dekan der zuständigen Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik, der Zeitung. "Molekulare und technische Medizin" ist laut Kühne der erste Studiengang seiner Art an einer deutschen Fachhochschule. "Er ist darauf ausgelegt, qualifizierte Akademiker hervorzubringen, die künftig einen Mittelbau zwischen Ärzten und Pflegepersonal bilden."

Die Absolventen des Fachs "Molekulare und technische Medizin" könnten das ärztliche Personal sehr effizient entlasten, indem sie bislang bei Ärzten angesiedelte Aufgaben vor allem in den Bereichen Qualitätsmanagement, Dokumentation und Vordiagnose übernähmen, meint die Medizinerin Barbara Fink, Dozentin an der Fakultät. "Die Ärzte werden dann wieder mehr Zeit haben, sich ihren Patienten zu widmen."

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