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1,5 Millionen EuroFortführung der Gutenberg Covid-19-Studie von Land gefördert

Rheinland-Pfalz unterstützt die Fortsetzung der Gutenberg Covid-19-Studie (Phase II) mit 1,5 Millionen Euro. Sie stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE REACT).

Coronavirus
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Symbolfoto

Damit eine der größten und umfassendsten Studien ihrer Art zur Erforschung der Corona-Pandemie fortgeführt werden kann, hat Daniel Stich – Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz – heute der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen Förderbescheid zur Weiterführung der Gutenberg Covid-19 Studie in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE REACT) überreicht. Zusammen werden das Gutenberg Long-Covid Projekt und die gesamte Gutenberg-Studie mit etwa 3,4 Millionen unterstützt.

„Die bisherigen Ergebnisse der Gutenberg Covid-19 Studie haben das Verständnis der Pandemie und den Umgang mit deren Auswirkungen gefördert und wir als Land Rheinland-Pfalz werden auch langfristig von den Ergebnissen der Gutenberg Covid-19 Studie profitieren können. Auch nach zweieinhalb Jahren sind noch viele Fragen unbeantwortet, auf die wir uns durch die Fortsetzung der Studie Antworten erhoffen.“, sagte Stich. Man erhoffe sich die Datengrundlage der ersten Phase nutzen zu können, um& tiefgreifende und vielschichtige Auswertungen der vorhandenen Biodaten und -materialien zur Corona-Pandemie durchzuführen. Ebenso sollen weitere Daten zu Impfungen, Mutationen des SARS-CoV2-Virus und Langzeitfolgen nach überstandener Infektion mit und ohne Covid-Erkrankung erhoben werden.

Der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann betont: „An der Universitätsmedizin Mainz existieren exzellente Voraussetzungen, um die Dimensionen einer SARS-CoV-2-Infektion beziehungsweise einer Covid-19-Erkrankung umfassend zu erforschen, und somit besser erfassen und verstehen zu können.“

Die Studie auf Basis der seit 2007 an der Universitätsmedizin bestehenden Gutenberg- Gesundheitsstudie auf. Diese sammelte von über 15 000 Teilnehmenden umfassende Gesundheitsdaten und Bioproben, die seit Sommer 2020 dazu genutzt wurden, um über 10 000 Teilnehmende zur Teilnahme an der Gutenberg Covid-19 Studie einzuladen. Die Covid-19 Studie ist eine der größten Bevölkerungsstudien in Deutschland im Bereich der Pandemieforschung. Die Europäische Union hat im Rahmen von EFRE REACT zusätzliche Mittel zur Unterstützung der Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und ihrer sozialen Folgen und der Vorbereitung einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft bereitgestellt.

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