
So wird beispielsweise im Landkreis Leer eine bessere augenärztliche Versorgung auf Borkum erprobt, indem im Inselkrankenhaus ein telemedizinisches Diagnostikzentrum in Zusammenarbeit mit den Kliniken auf dem Festland aufgebaut wird.
Eines der Beispiele mit Vorbildcharakter: Im Landkreis Emsland können Patientinnen und Patienten, die an einer Depression leiden, per Tablet-PC lückenlos im Alltag begleitet und somit gestärkt werden.
Neben der strukturellen Förderung für die Gesundheitsregionen Niedersachsen werden zukunftsweisende innovative Projekte gefördert. Mit Beginn der neuen Förderperiode kommen sieben neue Projekte dazu. „In den Gesundheitsregionen geht es darum, die medizinisch ambulante, stationäre und pflegerische Versorgung in einer Region sektorenübergreifend zu vernetzen“, erklärt Dr. Carola Reimann.
IKK als neuer Kooperationspartner hinzugestoßen
Das könne nicht am ,grünen Tisch‘ verordnet werden, sondern müsse vor Ort gestaltet werden. „Mit innovativen Ideen nutzen wir die Chancen der Digitalisierung und sichern die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten“, so Gesundheitsministerin Carola Reimann.
Über die Auswahl der Projekte entscheidet ein Lenkungsgremium unter Beteiligung aller Kooperationspartner. Dazu gehören die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN), die Ärztekammer Niedersachsen, die AOK Niedersachsen, die Ersatzkassen, der BKK Landesverband Mitte und die IKK classic, die gemeinsam 490 000 Euro pro Jahr für die Projektförderung bereitstellen.
Die IKK classic ist in 2018 als neuer Kooperationspartner dazu gestoßen.





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