Voraussichtlich im kommenden Frühjahr werde mit dem Datensammeln begonnen, kündigte das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) am Dienstag an. Die Website für das Register wurde nun bereits zum Deutschen Orthopädie- und Unfallchirurgiekongress in Berlin freigeschaltet. Eine Halbierung der Eingriffe - wie in Schweden seit Einführung eines Registers geschehen - würde das Gesundheitssystem laut EPRD jährlich mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag entlasten.
Jährlich werden in Deutschland rund 390.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt. Zugleich sind jedoch auch 35.000 Wechsel-OPs fällig - deutlich zu viel, meinen Experten. Bislang waren aber keine verlässlichen Daten über die Ursachen für die Implantat-Auswechslung greifbar. Das Register, in das Daten der Krankenkassen und Kliniken einfließen, soll hier Abhilfe schaffen.



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