Forschung

Universitäten gründen gemeinsames Institut für Präzisionsmedizin

Die Universitäten Kiel und Lübeck haben mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ein gemeinsames Institut für Präzisionsmedizin gegründet. Den Forschern gehe es um eine bessere Medizin mit weniger Nebenwirkungen, sagte der UKSH-Vorstandsvorsitzende Jens Scholz am Donnerstag.

Foto: UKSH

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Am Institut «Precision Health in Schleswig-Holstein» (PHSH) sollen Wissenschaftler in der klinischen Forschung «neue Therapieeinsätze für Patienten» entwickeln.

Das neue Institut basiert auf dem bereits seit 2007 laufenden Exzellenzcluster Entzündungsforschung. Die Anschubfinanzierung in Millionenhöhe stemmen die beiden Unis. «Unser großes Ziel ist es aber, vom Bund zügig Mittel einzuwerben», sagte der Präsident der Kieler Christian-Albrechts-Universität, Lutz Kipp.Im neuen Institut steuerten Wissenschaftler direkt die klinische Forschung in einem Uniklinikum. Kipp sprach von «deutschlandweiter Strahlkraft» des Projekts.

Landesmittel für Uniklinikum erstmals wieder gestiegen

«Das kann unser Land voranbringen», sagte die Präsidentin der Uni Lübeck, Gabriele Gillessen-Kaesbach. Nach Angaben von UKSH-Chef Scholz sind die Landesmittel für Forschung und Lehre am Uniklinikum in diesem Jahr erstmals seit 2003 überhaupt wieder gestiegen.

Beide Standorte erhalten dafür vom Land in diesem Jahr 5,5 Millionen Euro mehr. Als Beispiele für Projekte nannte Scholz medizinische Eingriffe, die sich immer punktueller vornehmen ließen. Das Institut sei notwendig, um medizinische Innovationen voranzutreiben.

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