Medizintechnik-Konzern

Carl Zeiss Meditec wächst trotz starkem Euro

Beim Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec brummt weiterhin das Geschäft mit Augenlasern, Diagnostikgeräten und Operationsmikroskopen. Allerdings zehrt beim Thüringer TecDax-Unternehmen - wie bei vielen exportorientierten deutschen Unternehmen - der starke Euro am Erfolg.

Carl Zeiss Meditec

Foto: ZEISS

Carl Zeiss Meditec in Jena

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 konnte das Unternehmen seinen Umsatz endgültigen Zahlen zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,1 Prozent auf 926,3 Millionen Euro steigern. Ohne den Währungseffekt hätte sich ein deutlich größeres Plus von knapp 12 Prozent ergeben, wie Carl Zeiss Meditec am Freitag in Jena mitteilte.

Im amerikanischen Markt, wo das Unternehmen die größten Zuwächse verzeichnete, wurde das Wachstum durch ungünstige Wechselkurseffekte weitgehend aufgezehrt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg leicht von 132,6 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 134,8 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn jedoch von 92,5 auf knapp 82 Millionen Euro zurück.

Im Vorjahr hatte allerdings unter anderem ein Sondereffekt aus einem Verkauf den Überschuss erhöht. Seine Jahresziele bestätigte das Unternehmen. Der Konzern hatte bereits zur Vorlage vorläufiger Umsatzzahlen Anfang Juli seine Ziele für die Erlöse angehoben, sie sollen sich nun innerhalb einer Bandbreite von 1,25 bis 1,3 Milliarden Euro bewegen.

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