1,7 Milliarden Euro schwerer Deal

Fresenius Medical Care schließt Übernahme von NxStage ab

Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) hat die geplante Übernahme des US-Konzerns NxStage abgeschlossen. Die Kartellbehörden hätten grünes Licht für den rund 1,7 Milliarden Euro schweren Deal gegeben, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Bad Homburg mit.

Fresenius Konzernzentrale Bad Homburg

Foto: Fresenius

Fresenius Konzernzentrale in Bad Homburg

Mit der Übernahme profitiere FMC vom Trend zu Heimtherapien bei Patienten, die unter chronischen Nierenkrankheiten leiden, sagte Vorstandschef Rice Powell. Die Integrationskosten fallen demnach geringer aus als zunächst geplant: FMC rechnet mit insgesamt 50 bis 75 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren.

FMC setzt mit dem Deal auf den wachsenden Markt der Heimdialyse, auf den sich NxStage mit 3800 Mitarbeitern weltweit und 394 Millionen Dollar Umsatz konzentriert hat. Die Blutwäsche zu Hause ist für nierenkranke Patienten komfortabler verglichen mit mehrstündigen Behandlungen in einem Dialysezentrum mehrmals pro Woche.

Die 2017 angekündigte Übernahme hatte sich verzögert, auch weil im Zuge des jüngsten Haushaltsstreits in den USA viele Behörden zeitweise lahmgelegt waren. Dazu zählte die Kartellbehörde FTC als Prüfer des Zukaufs.

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