"Es ist unakzeptabel, dass immer noch jedes Jahr 850 000 Menschen am Stich einer Mücke sterben", sagte UNICEF-Chefin Ann Veneman. "Etwa 90 Prozent von ihnen kommen aus der Sahara-Region und die Mehrheit sind Kleinkinder. Dieses schockierende Missverhältnis ist noch weniger akzeptabel", sagte die Kalifornierin.
Die weltweite Malariabekämpfung funktioniere zwar, sagte Veneman, müsse aber ausgebaut werden. "Die Krankheit macht ansonsten andere Erfolge zunichte und verbraucht Ressourcen, die gerade in Afrika dringend benötigt werden." So binde die Malaria die Kraft der Gesundheitssysteme und sei eine Belastung für andere Bereiche des Lebens in Afrika. "Der Kampf gegen Malaria kann gewonnen werden", sagte Veneman, "wenn denn die Welt zusammensteht, damit nie wieder ein Mensch vom Stich einer Mücke sterben muss".


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