Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Allensbach-Umfrage, die die Robert Bosch Stiftung anlässlich der Ausschreibung des Deutschen Alterspreises in Auftrag gegeben hat. Laut der Untersuchung sind 70 Prozent der heutigen Rentner froh, im Ruhestand zu sein. Von den Menschen, denen der Ruhestand noch bevorsteht, können sich das nur 38 Prozent vorstellen. Die Menschen in Deutschland werden älter, bleiben gesünder und sind vor allem unternehmungslustiger.
Das unterstreicht auch Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin und Schirmherrin des Deutschen Alterspreises. Mit dem Deutschen Alterspreis würdigt die Robert Bosch Stiftung Ideen von älteren Menschen, aber auch Projekte, die ein aktives Leben im Alter ermöglichen. Ab heute können sich Einzelpersonen oder Gruppen - wie zum Beispiel Vereine, Kommunen, Bildungsträger, Unternehmen oder Initiativen der Selbsthilfe - mit ihrem Projekt bewerben. Inhaltlich stehen Themen wie Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen, Mobilität und Altersbilder im Mittelpunkt. Das Bewerbungsformular ist unter www.alterspreis.de zu finden. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2012.
Eine neunköpfige Jury wird die Preisträger und ihre Projekte auswählen. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Susanne Porsche (Filmproduzentin), Henning Scherf (Präsident des Senats und Bürgermeister a.D. von Bremen) und Renate Schmidt (Bundesministerin a.D. für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).



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