Das bestätigte die KBV auf Anfrage der "Ärzte Zeitung". Der Zustand des KBV-Vorsitzenden, der in der nächsten Woche 53 Jahre alt wird, sei den Umständen entsprechend stabil.
Klar sei aber jetzt schon, dass Köhler für längere Zeit ausfallen werde, sagte Pressesprecher Roland Stahl zur "Ärzte Zeitung". Bereits seit Samstag liegt Köhler auf der Intensivstation. Nach unbestätigten Informationen der "Ärzte Zeitung" soll ein Kollege direkte Hilfsmaßnahmen vorgenommen haben.
Inwieweit es einen Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen in der letzten Vertreterversammlung am vergangenen Freitag gibt, ist reine Spekulation.
In nicht öffentlicher Sitzung war der Streit innerhalb der Führungsspitze der KBV eskaliert, berichtet die Zeitung. Im Kern ging es um eine Organisationsreform der KBV, dessen Ziel eine Parität zwischen dem hausärztlichen und dem fachärztlichen Versorgungsbereich sein sollte.
Der von KBV-Vize Regina Feldmann eingebrachte Antrag bekam keine Mehrheit. Im Gegenzug hatte sich Köhler für den Erhalt der Einheit der KBV ausgesprochen und dies mit der Vertrauensfrage verknüpft. Köhler erhielt dafür ein klares Votum der Delegierten.
Am Ende der Sitzung sprachen sich die Delegierten dennoch für einen Antrag auf Abwahl des Vorstands aus. Entschieden werden soll darüber in der nächsten KBV-VV am 6. Dezember.



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