500 Kinder aus Grundschulen und Kitas sollen in den nächsten Tagen Stuhlproben abgeben. Am Vormittag seien zunächst Betreuer und Lehrer aus den 25 Einrichtungen im Umgang mit dem Test geschult worden, sagte Kreissprecherin Michaela Pitz der Nachrichtenagentur dpa. Nach dieser Testrunde sollen dann auch 300 Senioren, die "Essen auf Rädern" bekommen hatten, kontrolliert werden. Alle hatten Mahlzeiten von demselben Caterer erhalten.
"Wir wollen mit den Tests herausfinden, ob und wie sich der Erreger verbreitet hat", sagte Pitz. In einer Grundschule in Altenbeken bei Paderborn waren Mitte Juni drei Jungen an EHEC und dem dadurch ausgelösten gefährlichen HU-Syndrom (HUS) erkrankt. Daraufhin sei der Lieferant des Schulessens als eine mögliche Quelle des Bakteriums erkannt worden. Darum werden nun alle Kunden des Caterers getestet. Ebenso wie unter den Beschäftigten dieses Lieferanten hatte es aber auch in der Essensausgabe der Grundschule EHEC-Fälle gegeben.
Den drei schwer erkrankten Jungen geht es unterdessen wieder besser. Der älteste, ein Elfjähriger, konnte das Universitätsklinikum Münster wieder verlassen.


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