"Es besteht ein Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung", sagte Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck am Donnerstag in Halberstadt und bestätigte damit einen Bericht der "Magdeburger Volksstimme". Die Eltern des 20-Jährigen denken, dass ihr Sohn nach einem Unfall nicht richtig behandelt worden sei und erstatteten Anzeige.
Der junge Mann war vor einigen Tagen nach einer Disconacht aus einem langsam fahrenden Auto gefallen und hatte sich schwer verletzt. In der Klinik soll er nach Angaben seiner Eltern zunächst nur am Daumen geröntgt und nach Hause geschickt worden sein. Wenige Stunden später, nachdem sich sein Zustand verschlechtert hatte und er per Rettungswagen erneut in das Krankenhaus kam, soll ein Schädelbruch diagnostiziert worden sein. Der Schwerverletzte wurde daraufhin mit einem Hubschrauber in die Magdeburger Universitätsklinik geflogen. Dort konnten Ärzte sein Leben nicht mehr retten. "Wir stehen mit unseren Ermittlungen ganz am Anfang", sagte Roggenbuck. Der Verdacht beruhe derzeit auf den Schilderungen der Eltern.



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