Mit einer erschlichenen Approbation soll ein falscher Arzt am Magdeburger Universitätsklinikum Patienten in der Neurochirurgie operiert haben. Eine von dem gebürtigen Jordanier an der Bandscheibe operierte Patientin starb 2011 möglicherweise an einer Fehlbehandlung. Für sein Medizinstudium hatte er den Behörden in Sachsen-Anhalt nie Nachweise im Original vorgelegt, sondern lediglich beglaubigte, möglicherweise gefälschte Kopien. Im Landesverwaltungsamt hatten die Prüfer offenbar keinen Grund gesehen, die mit Beglaubigungsstempel versehenen Kopien in Frage zu stellen. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt ernannte den heute 47-Jährigen 2010 nach einer Prüfung vor ihrer Sachverständigenkommission zum Facharzt für Neurochirurgie.
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