Eine Sprecherin des zuständigen Bundesarbeitsministeriums bestätigte am Freitag einen Bericht der "Financial Times Deutschland" vom selben Tag. Der Personalvorschlag soll nun dem Bundeskabinett zugeleitet werden.
Gaßner wird Nachfolger des bisherigen BVA-Präsidenten Josef Hecken, der nach der Bundestagswahl als Staatssekretär ins Bundesfamilienministerium wechselte. Das BVA ist auch zuständig für den Gesundheitsfonds, über den jährlich knapp 170 Milliarden Euro an Beitragseinnahmen auf die gesetzlichen Krankenkassen verteilt werden.
Dem Zeitungsbericht zufolge wird die Berufung des 60-jährigen Juristen in Unionskreisen als Signal für einen entschlossenen Umbau des Gesundheitsfonds verstanden. Dafür plädieren vor allem CSU und FDP. Gaßner habe sich bislang als scharfer Kritiker des Fonds hervorgetan und liege damit auf einer Linie mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP).


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