Bisher habe man die Branchen nur isoliert betrachtet, sagt Andrea Weinert, Leiterin des Arbeitsstabs Gesundheitswirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Sie möchte auf die Chancen einer besseren Zusammenarbeit aufmerksam machen und zur öffentlichen Diskussion stellen. Beim Gesundheitskongress des Westens 2010 am 10. und 11. März in Essen präsentiert das Ministerium eine erste Studie, die Synergiepotenziale, Gestaltungs- und Wachstumschancen, aber auch Barrieren der gemeinsamen Entwicklung von Gesundheits- und Kreativwirtschaft aufzeigt.
Das Institut für Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen untersucht derzeit im Auftrag des BMWI die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Gesundheitswirtschaft und Kreativwirtschaft. Es analysiert Schnittstellen und mögliche Synergien zwischen beiden Branchen und ihre Vorteile - sowohl branchenbezogen als auch hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit, der Wachstumspotenziale und der Beschäftigung. Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, wird auf dem Gesundheitskongress des Westens in das Thema einführen, Studienleiter Stephan von Bandemer erläutert die Ergebnisse.
Die anschließende Podiumsdiskussion moderiert kma-Chefredakteurin Ingrid Mühlnikel, dabei sind außerdem Christoph Backes, Geschäftsführer von "Ideenlotsen", Hans Adolf Müller, Leiter des Gesundheitsmanagements der Knappschaft, Ludolf Schmitz, Geschäftsführer Schmitz u. Söhne GmbH & Co. KG und Andrea Weinert, Leiterin des Arbeitsstabes Gesundheitswirtschaft im Bundeswirtschaftsministerium.
Mehr Informationen, das vollständige Programm und Anmeldung zum Kongress finden Sie unter: www.gesundheitskongress-des-westens.de.


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