Die Vereinten Nationen warnten am Donnerstag bei einer Aids-Konferenz in der Hauptstadt Harare, dass viele Kinder der Viruskrankheit zum Opfer fallen, weil die Kosten für medizinische Versorgung in dem südafrikanischen Krisenland so hoch sind. Jeder siebte Einwohner Simbabwes und 13 Prozent aller schwangeren Frauen sind Expertenangaben zufolge mit dem Virus infiziert.
"Zwischen 6000 und 7000 Kinder werden jedes Jahr Opfer von HIV, die meisten von ihnen, weil sie keine antiretrovirale Therapie (ART) erhalten konnten", zitierten lokale Medien den Chef des Kinderhilfswerks UNICEF in Simbabwe, Peter Salama.
Wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation in dem seit Jahrzehnten von Diktator Robert Mugabe regierten Land brächten viele Frauen ihre Babys zuhause auf die Welt. Die meisten würden auch anschließend nie ein Krankenhaus aufsuchen, um die Neugeborenen untersuchen zu lassen.



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