"Preiserhöhungen und Kostensteigerungen dürfen kein Automatismus sein", sagte die CSU-Politikerin am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Mehr Effizienz im Gesundheitswesen ist eine Daueraufgabe." Dies wolle ihr Haus zum Beispiel für Leistungen prüfen, die die Patienten selbst zahlen.
"Wir wollen uns im Verbraucherministerium der Aufgabe stellen, wie die unterschiedlichen Angebote auf dem Gesundheitsmarkt transparenter werden und die Patienten einen besseren Überblick bekommen können." Zu Gesundheitsleistungen, die die Kasse nicht übernimmt, zählen einige Untersuchungen zur Früherkennung, unter anderem für den Grünen Star.
Aigner stellte sich trotz der Mehrbelastungen für Versicherte hinter das Konzept zur Gesundheitsreform. "Den Kompromiss zur Gesundheitsreform kann ich mittragen. Für beide Seiten gibt es Auswirkungen, für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer", sagte die CSU- Politikerin. "Man muss sich immer auch fragen, wo die Alternative ist. Wir gehen davon aus, dass die Reform für die nächsten Jahre hält."


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