"Nach erster Durchsicht ist nicht eine Forderung der Länder umgesetzt worden. Es wäre ärgerlich, wenn unsere einstimmigen Beschlüsse nicht berücksichtigt würden", sagte ein Ministeriumssprecher. Die Gesundheitsminister hätten sich Ende Juni einhellig unter anderem dafür stark gemacht, dass die Register auf Landesebene künftig auch zentral geführt werden dürfen. Zudem wollen sie mitreden, wenn die Fördervoraussetzungen bei Krebsregistern durch die gesetzlichen Krankenversicherungen festgelegt werden. "Da geht es ja auch um unser Geld." Beide Kernforderungen seien jedoch nicht eingeflossen. Der derzeitige Entwurf sei nicht kompatibel mit dem System des Landes, machte der Sprecher deutlich. "Es bleibt uns nichts anders übrig, als noch einmal darauf hinzuweisen." Das Ministerium habe aber Hoffnung, das zentrale System beibehalten zu dürfen.
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