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BegehrlichkeitBarmer-Chefin rechnet mit Zusatzbeiträgen

Die neue Vorsitzende der Krankenkasse Barmer GEK, Birgit Fischer, hält den mittelfristig erwarteten Zusatzbeitrag der gesetzlich Versicherten für „politisch gewollt”.

"Über kurz oder lang werden ihn alle Kassen erheben müssen, weil der Gesundheitsfonds unterfinanziert ist", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Auch ihre Kasse sei darauf vorbreitet. "Ob wir ihn erheben müssen, hängt von den politischen Entscheidungen und der Kostenentwicklung ab." Geplant sei er für die nächsten Monate aber noch nicht.

Zum Vorstoß des FDP-Gesundheitsministers Philipp Rösler, den Beitrag der Versicherten in eine einheitliche Kopfpauschale zu überführen, sagte Fischer, dann wären 60 Prozent der Versicherten auf einen Sozialausgleich angewiesen. "Der Steuerzuschuss zur Krankenversicherung müsste sich in der Folge mehr als verdoppeln. Ich glaube nicht, dass Herr Rösler das in diesen Zeiten beim Finanzminister durchsetzen kann."

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